Unilever Food Solutions: MHD bedeutet nicht sofortige Ungenießbarkeit

Bereits im September 2019 ist Unilever Food Solutions eine Partnerschaft mit Too Good To Go eingegangen, um der Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen. Gemeinsam geht man nun den nächsten Schritt und schafft ein neues Bewusstsein im Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum.

„Lebensmittelverschwendung durch MHD-Unsicherheit hat gleich zwei Nachteile“, erklärt Harm van Tongeren, Managing Director von Unilever Food Solutions DACH. „Zum einen werden Produkte, die völlig in Ordnung sind, weggeworfen, zum anderen ist der damit verbundene Produktions- und Distributionsaufwand umsonst gewesen.“ Um dieser Problematik entgegenzuwirken, will das Unternehmen mit der neuen Kampagne nun auf die dadurch entstehende Lebensmittelverschwendung hinweisen. Endverbraucher sollen darin bestärkt werden, sich nicht auf das meist sehr vorsichtig kalkulierte Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern auf die eigenen Sinne zu verlassen.

Mit dem Zusatzhinweis „Oft länger gut“, der direkt auf den Produkten platziert wird, sollen Verbraucher dazu angeregt werden, laut MHD abgelaufene Produkte noch einmal genauer zu untersuchen. Konsumenten sollen sich auf ihre Sinne verlassen und schauen, riechen oder schmecken, ob die Lebensmittel denn wirklich nicht mehr genießbar sind und tatsächlich weggeworfen werden müssen.

Produkte aus dem Lebensmittelsortiment von Unilever Food Solutions werden mit dem Hinweis ausgestattet, um endgültig die Verunsicherung in Sachen Mindesthaltbarkeitsdatum zu minimieren.